
Qi Gong
Sehen Sie im Video eine Variation des 1. Brokat. Eine einfache bzw. leicht zu erlernende Übung aus dem Qi Gong. Vielleicht macht es Ihnen Freude, sie in Ihre Morgenroutine aufzunehmen, sei es draußen, auf dem Balkon oder am geöffneten Fenster.
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1. Brokat Übung
Das Video zeigt eine Variation des 1. Brokat. Diese Übung ist eine einfache bzw. leicht zu erlernende Übung aus dem Qi Gong. Sie unterstützt darin, sich der Atmung und dessen spannungsregulierender Wirkung bewusst zu werden.
Vielleicht macht es Ihnen Freude, sie in Ihre Morgenroutine aufzunehmen, sei es draußen, auf dem Balkon oder am geöffneten Fenster.
Natürlich können Sie die Übung auch zu vielen anderen Zeitpunkten in Ihren Tagesablauf integrieren z.B. zum Übergang in einen anderen Arbeitsabschnitt, in einer bewegten Pause oder um in den Feierabend zu gehen.
Wir führen eine Übung aus dem Qigong durch, den ersten Brokat. Dazu brauchen wir erstmal eine gute Grundposition. Wir nehmen die Füße zusammen und legen unser Gewicht in die Fersen und gleichzeitig öffnen wir vorne die Füße.
Dann legen wir das Gewicht in die Zehen und ziehen die Fersen hinterher. Wenn wir jetzt nach unten schauen, werden wir feststellen, unsere Füße sind parallel zueinander und gerade ausgerichtet. Nun versuchen wir das Gewicht gut auf beide Beine zu verteilen.
Vielleicht erstmal das Gewicht auf die linke Seite legen und dann auf die rechte und dann die Mitte finden. Und in dieser Position versuchen wir einen guten Kontakt zum Boden zu haben, unser Gewicht auf dem Boden zu verteilen, rechts und links. Wandern dann zu unseren Sprunggelenken, versuchen diese zu entspannen, sie locker zu halten.
Wandern weiter nach oben zu den Knien, da geht es darum, die Knie nicht durchzudrücken, sondern ganz entspannt leicht in den Knien wippen zu können. Wir wandern weiter hoch zu den Hüften und richten das Becken auf. Leichte Spannung im Bauch entsteht, das untere Ende der Wirbelsäule zeigt Richtung Boden und versuchen uns dann in der Wirbelsäule ganz aufzurichten, von der Lendenwirbel, die Brustwirbelsäule nach oben, bis zu den Schultern und wenn wir an den Schultern angekommen sind, versuchen wir unsere Schultern leicht nach hinten und unten zu nehmen.
Die Halswirbelsäule wird aufgerichtet, der Kopf ist aufgerichtet und der Blick geht in die Ferne. Dann legen wir unsere Hände auf den unteren Bauch, auf den sogenannten unteren Dantien. Eine Hand unten, die andere Hand darüber.
Dieser Punkt ist etwa zwischen dem Bauchnabel und dem Schambein. Wer mag, schließt die Augen und versucht die Atmung zu begleiten, tief einzuatmen, in den Körper durch die Nase einatmen, durch die Nase auch wieder ausatmen und versucht bis in den Bauch hinein die Atmung zu spüren. Nach ein paar Atemzügen gerne wieder die Augen öffnen und dann beginnen wir mit dem ersten Brokat.
Ich spreche die Übung mit, ich reguliere die Atmung, ich beruhige den Geist, ich stütze den Himmel, zerteile die Wolken und lasse die Sonne in mein Herz. Und gleich noch einmal, ich reguliere die Atmung, ich beruhige den Geist, ich stütze den Himmel, zerteile die Wolken und lasse die Sonne in mein Herz und das Ganze einmal ohne Worte. Und vielleicht, dass man sich den Text nochmal gut einprägen kann, einmal mit Worten und ihr versucht die Worte mitzusprechen.
Ich reguliere die Atmung, ich beruhige den Geist, ich stütze den Himmel, zerteile die Wolken und lasse die Sonne in mein Herz.