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Die rheumatoide Arthritis ist mit Abstand die häufigste Form der entzündlichen Gelenkerkrankungen, wobei Frauen im Schnitt 2- bis 3-mal häufiger betroffen sind als Männer. Die dauerhafte Einnahme der gängigen Medikamente zur Linderung der Symptome bei rheumatoider Arthritis ist mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen verbunden.

Ein modifiziertes Ernährungsverhalten und die gezielte Einnahme einzelner Nährstoffe können dazu beitragen, die rheumatoide Arthritis positiv zu beeinflussen. So haben verschiedene Studien gezeigt, dass beispielsweise die Gabe von Omega-3-Fettsäuren zu günstigen Effekten führt. Gleichzeitig kann durch die Omega-3-Fettsäuren in dem Nährstoffpräparat ein zusätzlicher Nutzen im Bezug auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen angenommen werden.

Ähnlich wie die Omega-3-Fettsäuren haben auch Antioxidanzien einen hemmenden Einfluss auf die Entstehung von entzündungsfördernden Substanzen im Körper. Zu den Antioxidanzien gehören verschiedene Vitamine und Spurenelemente wie beispielsweise Vitamin E, Kupfer und Selen. Die Körpergewebe werden durch Antioxidanzien vor freien Radikalen und Entzündungsprozessen geschützt. In dieser Studie wurde untersucht, wie sich die Gabe von Omega-3-Fettsäuren und Antioxidanzien kombiniert mit einer fleischarmen Ernährung auf die Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis auswirkt.

Beginn: 2008
Status: abgeschlossen
Kooperationspartner: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover; Opfermann Arzneimittel GmbH
Projektleitung: Dr. med. R. Stange
Forschende: Prüfärztin: L. Meier; Studienassistentin: S. Saalfeld