Burnoutsyndrom

In unserer westlichen Welt nehmen psychische Überlastung und die Schwierigkeiten mit den Herausforderungen des Lebens zu recht zu kommen immer mehr zu und können regelrecht krank machen.

Wie äußert sich das Burnoutsyndrom?

Symptome wie Erschöpfung, unzureichende Regenerationsfähigkeit, Freudlosigkeit bis zu Schlafstörungen, Magen-Darmbeschwerden und vegetativen Symptomen, Infektneigung werden – nach Abklärung anderer Ursachen – als Burnoutsyndrom zusammengefasst. Der Übergang  zur Depression ist fließend. Anfangs wurde das „Ausgebranntsein“ v. a. in helfenden Berufen beobachtet, findet sich aber mittlerweile in allen Berufsgruppen. Neben der Diagnostik ist ein komplexes therapeutisches Vorgehen notwendig mit dem Ziel der körperlichen und seelischen Regeneration, der Verbesserung im Umgang mit Stress sowie ein besseres Ressourcenmanagement.

Naturheilkundliche Vorbeugung und Therapie eines Burnout

Die Naturheilkunde mit ihren fünf Säulen Bewegung, Ernährung, Hydrotherapie, Pflanzenheilkunde und Ordnungstherapie bietet verschiedene Ansätze aus einer Burnoutsituation herauszugelangen bzw. es erst gar nicht soweit kommen zu lassen
»Eure Nahrung sei Eure Medizin«
Paracelsus, Arzt (1493-1541)
 

Bewegungstherapie
Regelmäßige Ausdauerbewegung im aeroben Bereich führt wissenschaftlich nachgewiesen zu einer Verbesserung der Stimmungslage. Dabei liegt die größte Herausforderung im Anfangen und Dabeibleiben. Auch bei Erschöpfung ist regelmäßige Bewegung wichtig. Sie hat Einfluss auf die Aktivität der Hirnanhangsdrüse und daraus resultierend den Hormonstoffwechsel.

Ernährung
Eine gesunde, abwechslungsreiche Vollwerternährung mit frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten (bei guter Verträglichkeit) wenig Fleisch und ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder Säften stärkt die Abwehrkräfte, unterstützt die Verdauung und verbessert das Allgemeinbefinden. Außerdem finden sich in Nahrungsmitteln, wie Leinöl, Distelöl, Getreidekeimlingen, Nüssen oder fettem Seefisch wichtige essentielle Fettsäuren. Diese sind wirken antientzündlich und scheinen Effekte auf die Neurotransmittersynthese zu haben.

Hydrotherapie

Durch die Anwendung mit kalt-warmen Güssen und Wickeln lässt sich das Immunsystem und das Vegetativum günstig beeinflussen.

Pflanzenheilkunde

Die Natur bietet eine Reihe von Pflanzen, die teilweise als Tee oder in Tablettenform verfügbar sind. Nach Rücksprache mit dem Fachkundigen können so Einfluss auf verschiedene Symptome, wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Reizdarm genommen werden.

Ordnungstherapie
Die Ordnungstherapie, auch bekannt unter Mind-Bodymedizin oder Lebensstilmodifikation setzt auf Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung. Durch spezielle Übungen lässt sich aktive Entspannung erlernen , was u. a. zu einer Verbesserung im Umgang mit Stress führt. Außerdem steht die Ressourcenorientierung im Mittelpunkt. Neben der klassischen Naturheilkunde besteht in den Ambulanzen oder im Rahmen des stationären Aufenthaltes die Möglichkeit durch Akupunktur, Neuraltherapie, Homöopathie oder Ayurveda Einfluss auf die Beschwerden zu nehmen. Ambulante Leistungen werden teilweise von den Kassen übernommen.

 
 
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