Optimale Dosis von Vitamin D3 für Hämodialysepatienten

Die Studie prüfte die optimale Dosis von nativem Vitamin D3 (Cholecalciferol) und aktivem Vitamin D3 (Calcitriol) um einen normalen Vitamin-D3-Blutspiegel bei Hämodialysepatienten zu erreichen.

80 – 90 % aller Patienten mit chronischem Nierenversagen haben krankheitsbedingt einen Vitamin-D-Mangel. Die Blutspiegel sowohl von natürlichem Vitamin D3 (Cholecalciferol) als auch von dem aktiven Vitamin D3 (Calcitriol) liegen meistens weit unter dem des jeweiligen Normalbereiches.

Durch Vitamin D werden Calcium und Phosphat aus dem Dünndarm aufgenommen; dies ist u.a. entscheidend für die Knochenfestigkeit. Fehlt Vitamin D, kommt es zur Entwicklung eines Knochenschwundes und einer Nebenschilddrüsen-Überfunktion. Über diese sog. klassischen Wirkungen hinaus ist im vergangenen Jahrzehnt erforscht worden, dass Vitamin D für fast alle Körperfunktionen von Bedeutung ist. So ist es bedeutsam für Skelett- und Herzmuskel, für die Blutdruckregulation, für eine Diabetesentwicklung, für das Immunsystem und die Infektabwehr sowie in der Krebsprävention. Klinische Studien haben gezeigt, dass ein normaler Vitamin-D-Blutspiegel der Entstehung dieser Erkrankungen entgegenwirken oder diese sogar verhindern kann, und dass auch die Lebenserwartung günstig beeinflusst werden kann.

In den letzten Jahren sind die optimalen Blutspiegel für Vitamin D neu definiert worden. Für chronisch Nierenkranke und Dialysepatienten gibt es dazu noch keine Studien. Nach den internationalen Richtlinien gelten hier die gleichen Empfehlungen wie auch für Gesunde. In dieser klinischen Prüfung sollen daher die optimalen Dosierungen für natives Vitamin D3 (Cholecalciferol) und für das aktive Vitamin D3 (Calcitriol) bzw. deren Kombination untersucht werden.

Beginn: 2011
Status: abgeschlossen
Kooperationspartner: Charité-Universitätsmedizin Berlin
Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. med. Andreas Michalsen
Forschende: Dr. Rolfdieter Krause KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. Nierenzentrum Moabit Turmstr. 20 A 10559 Berlin T. 030 397410-0, F. 030 397410-79, rolfdieter.krause@kfh-dialyse.de; Prüfärztin: Larissa Meier.

 
 
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